Ein veganes Rezept: saftiger Lebkuchen

Gast­bei­trag von Cindy

Am Niko­laus­tag, habe ich zu einer gesel­li­gen Keks– und Glüh­wein­runde in meine Woh­nung gela­den. Da man als Gast­ge­ber ja ein gutes Bild abge­ben möchte, habe ich von Anfang an den Plan gefasst zu backen. Wenn der Glüh­wein schon aus der Fer­tig­pa­ckung kommt, muss ich mir beim Gebäck nicht auch noch die Blöße geben.

Lebkuchen: vegan, saftig und lecker!

Meine Mut­ter hat in den letz­ten Jah­ren, die ich noch zu Hause gewohnt habe, immer Leb­ku­chen auf dem Blech geba­cken. Ich bin ein gro­ßer Fan von der weih­nacht­li­chen Köst­lich­keit gewe­sen, sodass das Rezept beim Aus­zug mit­kom­men durfte und in mei­nem Rezepte-Inventar gelan­det ist. Ich will mich nicht selbst loben, aber ich habe den Leb­ku­chen­dreh mitt­ler­weile so gut raus, dass ich meine Mut­ter in der Hin­sicht über­holt habe.

Nun stell­ten meine Gäste mich vor ein Pro­blem: eine Vega­ne­rin, eine Lebens­mit­tel­all­er­gi­ke­rin (Nüsse) und eine Scho­ko­geg­ne­rin äußer­ten ihre Wün­sche. Mein ers­ter Gedanke war: wenn ich das alles weg­lasse, muss ich euch die Rosi­nen pur ser­vie­ren. Der zweite: Chal­lenge excepted.

Der vegane Leb­ku­chen kam sehr gut an. Und ist mein Leb­ku­chen sonst schon fluffig weich, so hatte er nun bei­nahe die Kon­sis­tenz von Brow­nies, was mei­nen Gäs­ten offen­bar zuge­sagt hat. Meine erste vegane Backer­fah­rung kann sehr leicht nach­ge­ba­cken wer­den und gelingt bestimmt.

Zuta­ten für ein Blech (Ofen­blech) Lebkuchen:

  • 75 ml Öl (Raps oder Sonnenblume)
  • 1 Päck­chen Lebkuchengewürz
  • 80 g Apfel­mus (ersetzt ein Ei)
  • 175 g Zucker
  • 500g Mehl
  • TL Natron
  • 1 Päck­chen Vanillezucker
  • 1/2 Glas Zuckerrübensirup
  • 1/4 l Soja-Milch
  • Rosi­nen, gehackte Man­deln, Oran­ge­nat und Zitro­nat (Oran­ge­nat und Zitro­nat lasse ich stets weg, weil es mir ein­fach nicht schmeckt)

Zube­rei­tung des vega­nen Lebkuchens

  1. Alle Zuta­ten mit dem Mixer in einer Schüs­sel vermengt.
  2. Nur die Man­deln und Rosi­nen wer­den erst unter die bereits fer­tige Teig­masse geho­ben. Wie viel ihr davon jeweils ver­wen­den wollt, unter­liegt ganz eurem Geschmack. Je mehr Rosi­nen im Teig sind, desto saf­ti­ger wird er.
  3. Das Ganze wird nun auf einem gefet­te­ten Ofen­blech verteilt.
  4. Bei 150–180°C backt der Leb­ku­chen für ca. 15 Minu­ten. Am bes­ten macht ihr die Holz­stäb­chen­probe, weil das Ganze im Gas­ofen schon ein paar Minu­ten län­ger brau­chen kann.

Eine frohe Weihnachtszeit!

Gast­bei­trag von Cindy von Iknowiamuglybuticanglowatnight.wordpress.com
Warum? Weil der Klei­ne­lo­ef­fel­hase von ihrem Leb­ku­chen nicht genug haben konnte und das Rezept unbe­dingt auf ihrem Blog haben musste! :-)

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